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„Blühen – Wachsen – Vergehen“ – ist die Entwurfsidee dieses Trauergartens. Ausgehend vom rückwärtigen Ausgang der Feierhalle des Beerdigungsinstituts führt ein roter Teppich aus Klinkern in Richtung parkartiger Anlage. Aus dieser Allee mit Obstbäumen wandelt sich der Weg aus einer wassergebundenen Decke begleitet von Staudensäumen sowie einer Magerrasenfläche mit eingestreuten Gehölzen und überwindet mit einer weit geschwungenen hölzernen Steganlage den Höhenunterschied an der Geestkante zum unteren Teil des Grundstücks in Richtung Friedhof Am Rathauspark.

Die Chance des Standortes mit der engen Nachbarschaft zum angrenzenden Achimer Friedhof und dem Stadtpark ermöglicht den Trauernden eine besondere Wegstrecke. Mit den Baum- und Strauchpflanzungen und der Gartenanlage insgesamt wird der angrenzende Stadtpark auf privatem Grund weitergeführt und damit optisch erweitert sowie ökologisch aufgewertet. Der Garten bietet neue Blickrichtungen, lässt Visionen zu und führt den Besucher im Idealfall auf „neue Wege“.

Die Gehölzpflanzung im unteren Teil des Geländes berücksichtigt die wieder hergestellte Sichtbeziehungen zur Geestkante und zum Friedhof in der umgekehrten Blickrichtung. Die markanten alten Robinien sind gesichert und werden mit ihren vitalen und den abgestorbenen Ästen als Bild für das Werden und Vergehen erlebt. Neu gepflanzte Sträucher und Bäume betonen besonders den landschaftlichen Charakter. Die für die Bepflanzung ausgewählten Gehölze stellen eine landschafts- und standortgerechte Auswahl dar. Entlang der Grundstücksgrenzen sind verschiedene heimische Sträucher gepflanzt. Vorhandene Naturverjüngung von Eiben und einzelnen Ilex wurden einbezogen.

Ein Garten wird oft auch als irdisches Paradies bezeichnet. Paradeisos ist das griechische Wort für Garten oder umgrenzter Raum. Eine Idee, die doch über alle Konfessionen hinweg leiten / verbinden kann.

Ein Blick auf einen Lebensweg liefert stets Erinnerungen, Fundstücke eines Lebens. Auch dieser Trauergarten zeigt Fundstücke: Vom Riensberger Friedhof in Bremen wurden Sandsteineinfassungen von aufgelösten Gräbern und Grabsteine als Grundmauer des Gewächshauses und Pflaster des Vorplatzes verwendet. Findlinge, die beim Ausheben der Baugrube auf diesem Grundstück gefunden wurden, sind hiergeblieben und jetzt im Garten an verschiedenen Stellen zu sehen. Eine Skulptur aus der Böttcherstraße in Bremen, gestaltet von Manfred Lohrengel und hergestellt von einem der Großväter der Inhaber*innen-Familie stand lange im Depot der Bremer Denkmalbehörde. Sie trug den Titel Ein Hauch von Garten in der Böttcherstraße. Jetzt ist sie Teil eines realen Gartens.

Ein Garten kann glücklich machen, heißt es.

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